Aktuelle Meldungen

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Der alljährliche Partnertag von ibi research an der Universität Regensburg am vergangenen Freitag war ein ganz besonderer, denn das Forschungsinstitut feierte mit seinen aus Banken, Beratungsunternehmen, IT-Dienstleistern und Softwarehäusern bestehenden Netzwerkpartnern seinen 25. Geburtstag.

Anlässlich des Jubiläums stand 2018 nicht alleine die aktuelle Forschungsagenda von ibi research, sondern auch die bewegte Geschichte im Fokus: Vor rund 60 Anwesenden ließen Geschäftsführer Prof. Dr. Hans-Gert Penzel und ibi-Gründer Prof. Dr. Dieter Bartmann die Motive der Gründung Revue passieren, die 1993 in der Satzung des damals noch gemeinnützigen Instituts festgelegt wurden. Die konsequente Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis wurde schnell zu einer Erfolgsgeschichte, die mehrere Umzüge und eine Umwandlung in die heutige GmbH erforderlich machten. Vom Banking kommend wurden über den Zahlungsverkehr hinaus mit dem Bereich „E-Commerce“ neue Forschungs- und Geschäftsfelder erschlossen, stets rund um die Digitalisierung. Die Competence Center-Leiter Dr. Anja Peters (Digital Banking) und Dr. Ernst Stahl (Digital Commerce & Payment) prüften in „Backtestings“ einige historische Prognosen im Nachhinein auf Richtigkeit und Fehlaussagen.

Anschließend stellte Prof. Dr. Hans-Gert Penzel das lebendige Netz von Akademia, Unternehmenspraxis sowie dem öffentlichen Bereich vor. „Wir sind ibi-Partner geworden, weil ibi research uns einen neutralen Marktüberblick über die Entwicklungen im Zahlungsverkehr geben kann. Wir haben schnell erkannt, mit welch umfassenden Wissen gepaart mit Professionalität die Themen angegangen werden. Wir freuen uns auf die gemeinsamen Projekte“, schilderte Harald Weber, Bereichsleiter der Allianz Deutschland seine Gründe für die Partnerschaft mit ibi research.

Mitarbeiter von ibi research berichteten nach dem Mittagessen über aktuelle Forschungs- und Umsetzungsthemen wie das Innovationsmonitoring bei Firmenkunden oder den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Finanzdienstleistung sowie über die aktuellen ibi-Studien Mystery Shopping und B2B-Commerce 2018.

Einen gelungenen Abschluss des Tages und Kontrapunkt zur Digitalisierung stellte die Jubiläumsfeier im historischen, einst als Getreidespeicher genutzten Kulturzentrum „Leerer Beutel“ mit musikalischer Umrahmung des Jazz-Quintetts Cheers! dar. „Von der Faszination der Künstlichen Intelligenz im Fachprogramm bis zur Faszination des natürlichen Charmes unseres Zauberers Moe am Abend war heute alles präsent “, resümierte ibi-Geschäftsführer Prof. Dr. Hans-Gert Penzel.

Impressionen Partnertag 2018 Web

 

Aktuell wird der Zahlungsverkehr stark durch Innovationen und regulatorische Themen getrieben. Instant Payments und die PSD2 können hier als regulatorische Beispiele dienen. Welche Auswirkungen haben diese Themen auf die verschiedenen Branchen? Welche Risiken und Chance bestehen? Wo gibt es auch ganz neue Geschäftsmodelle durch diese Entwicklungen? Das Seminar zeigt die aktuellen Entwicklungen im Zahlungsverkehr, gibt grundlegende Hintergrundinformationen über Instant Payments & PSD2 und stellt mögliche Reaktionsmuster sowie Umsetzungsbeispiele aus der Praxis vor.

Das Tagesprogramm:

09:30 Uhr Begrüßung

09:45 Uhr: Aktuelle Entwicklungen im Zahlungsverkehr - eine Momentaufnahme

  • Marktüberblick und Marktstruktur
  • Neue Akteure und neue Bezahlverfahren im Zahlungsverkehr
  • (Gesamt-)Kosten von Bezahlverfahren
  • Kurzüberblick über aktuelle regulatorische Entwicklungen (Instant Payment, MIF, PSD2 etc.)

10:45 Uhr: Instant Payments: die Zukunft des Bezahlens?

  • Wo stehen Instant Payments? – Innovationszyklen im ZV
  • Wer will Instant Payments? – Die Interessen der Stakeholder
  • Wer beherrscht Instant Payments? – Überlegungen zur Architektur
  • Wann kommen Instant Payments?

13:00 Uhr: Die zweite Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2): Grundlagen und Inhalte

  • Hintergrund und aktueller Umsetzungsstand der PSD2
  • Handelsagenten, begrenzte Netze
  • Zahlungsauslösedienst (PISP)
  • Kontoinformationsdienst (AISP)
  • Anforderungen an die Schnittstelle und Sicherheitsaspekte
  • Starke Kundenauthentifizierung

15:30 Uhr: Die zweite Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2): Herausforderungen und Chancen

  • Diskussion der Auswirkungen der PSD2 auf verschiedene Geschäftsmodelle
  • Ändert sich die Rolle der Kreditinstitute zu Gunsten neuer Dienstleister?
  • Aktuelle Umsetzungsoptionen

16:30 Uhr Zusammenfassung und offene Fragerunde

17:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Die Referenten:

  • Swaantje Anneke Haß ist Managing Consultant bei der PPI AG. Sie begleitete die Umsetzung der regulatorischen Anforderungen aus der PSD2 in diversen Banken und moderierte Workshops zu neuen Chancen im Markt. Aktuell steht die Umsetzung des (Regulatory Technical Standard) RTS im Fokus ihrer Tätigkeit. Den Schwerpunkt bildet hier die neu zu schaffende Kontoschnittstelle sowie die geänderten Anforderungen an die starke Kundenauthentifizierung.
  • Dr. Ernst Stahl ist Director des Competence Center Digital Commerce & Payment bei ibi research an der Universität Regensburg GmbH. Seine Beratungs- und Projektschwerpunkte sind Strategisches Management, E-Business und E-Commerce, Zukunft des Handels sowie Zahlungsverkehr im Spannungsfeld von Innovation und Regulierung. Er ist ferner Autor einer Vielzahl von Veröffentlichungen sowie Moderator und Referent zahlreicher Veranstaltungen und Kongresse.

Veranstaltungsort: PPI AG, Wilhelm-Leuschner-Straße 79, 60329 Frankfurt am Main.

Die Teilnahmegebühr beträgt bis 17.08.2018 nur 499,00 Euro, danach 599,00 Euro. Für Mitarbeiter von ibi-Partnerunternehmen kostet die Teilnahme pro Person 299,00 Euro. Alle Preise verstehen sich zzgl. USt.

Anmeldung unter www.ibi.de/updateZV

Mit dem Statement „Mach’s einfach“ schloss Moritz Schwarz, Sales Director E-Business International der Würth-Gruppe seinen Vortrag beim diesjährigen ibi-Forum B2B-E-Commerce. Im vollbesetzten Saal in Frankfurt hatte ibi research wieder zahlreiche B2B-Experten versammelt, um die aktuellen Trends im B2B-E-Commerce zu diskutieren.

Zu Beginn präsentierte Dr. Georg Wittmann von ibi research erste Ergebnisse aus der neuen B2B-Studie. Dabei zeigte sich, dass aktuell ca. 60% der Umsätze im deutschen B2B-E-Commerce mit Bestandkunden erzielt werden, 40% folglich entfallen auf Neukunden. Neben einem Online-Shop (59%) verkaufen die meisten Unternehmen ihre Produkte immer noch über die klassischen Vertriebswege: Abwicklung schriftlicher Bestellungen (60%), Direktverkauf durch den Außendienst (59%) und Telefonverkauf (50%). „Im B2B findet der Verkauf über mehrere Vertriebskanäle statt. Dies wird sich auch nicht so schnell ändern. Neben den klassischen Kanälen gewinnen aber insbesondere der Online-Shop und Marktplätze/Plattformen an Bedeutung“, so Dr. Wittmann in seinem Vortrag.

In der folgenden Diskussionsrunde „Was bewegt den B2B-E-Commerce?“ bestätigten Johannes F. Sutter (SIX Payment Services), Stephan Vila (Verband der Vereine Creditreform), Michael Freund (ARITHNEA) und Prof. Dr. Hans-Gert Penzel (ibi research) die vorgestellten Entwicklungen und berichteten von ähnlichen Erfahrung aus ihrer täglichen Praxis.

Peter Bruhn, Senior Digital Advisor bei TAKKT AG, zeigte im Anschluss, wie sein Unternehmen, ein Portfolio von B2B-Direktmarketing-Spezialisten, die digitale Transformation meistert. Dazu zählen neben dem Aufbau neuer Organisationsformen und Arbeitsweisen auch signifikante Investitionen in neue Technologien, die Förderung der Mitarbeiter sowie die Entwicklung neuer Talente und die Einrichtung offener Formate für den Wissens- und Erfahrungsaustausch.

Welche Antwort der Baumaschinenkonzern Zeppelin mit Z Lab auf die Frage der Digitalisierung gibt, präsentierte anschließend Sebastian Wiese. Eindrucksvoll zeigte er, wie eine als konservativ verschriene Branche die Digitalisierung lebt und wie dort auch neue Handels- und Geschäftsmodelle entstehen. Dabei haben Start-ups mit ähnlichen Problemen zu kämpfen wie auch Großkonzerne. Neben technischen Herausforderungen sind es insbesondere die Überzeugung und Motivation der Mitarbeiter sowie die Anpassung der Unternehmenskulturen, die viel Energie und Engagement verlangen.

Über ähnliche Herausforderungen berichtete Moritz Schwarz von der Würth-Gruppe. In seinem Vortrag zeigte er, wie es das Familienunternehmen geschafft hat, sich zu einem international erfolgreich agierenden „Omnichannel-Unternehmen“ zu entwickeln. Dabei betonte er die Fokussierung auf den Kundennutzen und die Relevanz der einzelnen Kunden: „Wir messen unsere Kunden in Potenzial – nicht in Umsatz“. Als Quintessenz gab er den Zuschauern schließlich die Erkenntnis mit, dass man es „einfach mal machen“ muss.

Ebenfalls aus der Würth Familie stammend gab im Anschluss Enver Zolj von Normfest einen Einblick in das Online-Shop-Projekt und die Optimierung des Vertriebs. Besonders die Personalisierung im Online-Shop war ein sehr interessanter Diskussionspunkt, der das Publikum zu zahlreichen Fragen bewegte.

Dass es auch ohne Online-Shop geht, zeigte Sebastian Grethe vom Stahlhandels-Marktplatz Mapudo. In seinem Vortrag berichtete er sowohl über die Erfolgsfaktoren beim Aufbau eines Marktplatzes als auch über die Erfahrungen, die Mapudo bisher gemacht hat. Seine ersten sieben Erfolgsfaktoren fanden sehr viel Zustimmung im Publikum und auch seinen Erfolgsfaktor Nummer acht „Ausdauer, Ausdauer, Ausdauer“ wollte keiner der Teilnehmer verneinen.

Klaus Forsthofer, Großhändler für Arbeitsschutz und Amazon Coach, fokussierte dann in seinem Vortrag das Thema Amazon Business und berichtete über seine Erfahrungen auf den internationalen Präsenzen von Amazon Business. Insbesondere der erlebbare Kundenkomfort, auch im B2B-Bereich, war für viele der Teilnehmer überraschend. Die Live Demo von Alexa für B2B-Anwendungen zeigte ebenso wie sein Bericht über die neueren Amazon-Entwicklungen, dass mit dem amerikanischen Tech-Konzern auch im B2B-Umfeld zu rechnen ist.

Das Thema Plattformen bzw. Plattform-Ökonomie thematisierte Wolfgang Vogl (Speed4Trade) im letzten Vortrag des Tages. Er berichtete über die Lehren, die der IT-Dienstleister aus zahlreichen Projekten ziehen konnte. Wesentliche Erfolgsfaktoren für Plattformprojekte sind aus seiner Sicht der Kundenzugang und die Anzahl der Transaktionen. „Jede Transaktion – Schlüsselinteraktion – führt zu einem Mehrwert der Plattform“, so Vogl.
Ob nun eine Plattform bzw. ein Marktplatz oder ein Online-Shop oder beides im B2B sinnvoller sind, diskutierten in einer abschließenden Gesprächsrunde Christian Möller (Mercateo), Sebastian Grethe (Mapudo) und Dr. Georg Wittmann (ibi research. Ergebnis war wie so oft, dass es hier kein Patentrezept gibt und es in vielen Fällen darauf ankommt, es einfach einmal auszuprobieren.

Am Ende des Tages stand für die Teilnehmer und die Referenten fest, dass uns die Digitalisierung im Handel zwischen Unternehmen in den kommenden Jahren noch weiter intensiv beschäftigen wird und dieses ibi-B2B-Forum sicher nicht das letzte gewesen sein wird.

Die Digitalisierung macht auch vor dem Großhandel nicht halt. Digitale Vertriebs- und Kommunikationskanäle werden beim Handel mit Geschäfts- und Firmenkunden immer wichtiger. Das geänderte Kunden- und Einkäuferver-halten verlangt von Herstellern und Großhändlern durchdachte (E-Commerce-)Lösungen, um den Anforderungen der Kunden zukünftig gerecht zu werden. Wie die Branche auf diese Herausforderung reagieren kann, zeigt das ibi-Seminar B2B-E-Commerce. Dabei fokussieren wir uns auf die Grundlagen für den Aufbau eines Online-Shops sowie die Nutzung von Amazon Business.

Das Tagesprogramm:

09:30 Uhr: Begrüßung und Einführung

09:45 Uhr: B2B-E-Commerce – eine Momentaufnahme

  • Marktüberblick und Marktstruktur
  • Zukünftige Trends

10:30 Uhr: Das B2B-Shop-Projekt – ein Erfahrungsbericht

  • Ausgangssituation, Zielsetzungen und strategische Überlegungen
  • Projektaufbau und -planung
  • Prozesserfassung und -optimierung
  • Partner- und Technologieauswahl

13:15 Uhr: Amazon im B2B- und B2C-E-Commerce

  • Warum kaufen Unternehmen und Konsumenten auf Amazon?
  • Was ist das Erfolgsmodell von Amazon?
  • Amazon Retail (Vendor) im Vergleich zu Amazon Marketplace (Seller)
  • Möglichkeiten und Risiken der einzelnen Modelle
  • Amazon Internationalisierung (PAN-EU)

15:30 Uhr: Fokus: Amazon Business

  • Wie funktioniert Amazon Business?
  • Wie sich Amazon Business bisher entwickelt hat – ein Erfahrungsbericht
  • Erfolgsfaktoren und Rahmenbedingungen (Produktauswahl, Logistik, Kalkulation, …)
  • Ausblick und zukünftige Entwicklungen

16:30 Uhr: Zusammenfassung und offene Fragerunde

17:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Referenten:

  • Klaus Forsthofer ist Mitbegründer der ACE Handels- und Entwicklungs GmbH und seit über 5 Jahren erfolgreicher Amazon-Anbieter in Europa und Nordamerika. Als Student gründete er 2003 die MBA-Bildungssuchmaschine www.mba.de. Davor war er bei IBM Learning Services in Wien als Trainer für Microsoft-Serverlösungen tätig. Er ist Co-Gründer und Managing Partner von MarktPlatz1. Er ist zudem Coach im Amazon-Förderprogramm "Unternehmer der Zukunft" und gibt sein Wissen und seine Erfahrung in Workshops und Seminaren an Onlinehändler weiter.
  • Dr. Georg Wittmann ist Research Director bei ibi research und beschäftigt sich mit dem Thema E-Commerce und insbesondere B2B-E-Commerce. Durch die Begleitung zahlreicher Forschungs- und Beratungsprojekte in diesem Umfeld kann er von zahlreichen Erfahrungen aus B2B-Projekten sowie aus der aktuellen Forschung berichten.

Veranstaltungsort: ibi research an der Universität Regensburg GmbH, Galgenbergstr, 25, 93055 Regensburg

Die Teilnahmegebühr für Händler und Hersteller beträgt bis 29.06.2018 nur 499 € anstelle von 599 €. Dienstleister zahlen bis 29.06.2018 nur 799 € anstelle von 899 €. (Alle Preise verstehen sich zzgl. USt.).

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Wie sieht eine gute und effektive Social-Media-Strategie aus? Welche Strategie ist für mein Unternehmen die richtige? Lernen Sie im eintägigen Praxisworkshop die Grundlagen rund um das Thema soziale Netzwerke und deren Nutzung für die Unternehmenskommunikation kennen. Wenn Sie bereits erste Erfahrungen mit der Kundenkommunikation in sozialen Netzwerken gesammelt haben oder den Einsatz einer Social-Media-Strategie planen, dann sind Sie in diesem Workshop genau richtig. Der ibi-Workshop vermittelt Ihnen Expertenwissen aus der Praxis und erklärt Ihnen anhand von Beispielen, wie Sie die sozialen Netzwerke gezielt und nachhaltig für Ihr Unternehmen einsetzen können. So erfahren Sie, welche Plattform wie zu welcher Strategie und Zielgruppe passen kann und welche Fehler man vermeiden sollte. Erlernen Sie die Grundlagen für die Nutzung von Social Media, um das passende Vorgehen und eine erfolgversprechende Umsetzungsstrategie für Ihr Unternehmen zu finden.

Das Tagesprogramm:

  • 09:30 Uhr: Begrüßung und Einführung
  • 09:40 Uhr: Was ist Social Media? Die wichtigsten Social-Media-Plattformen wie Facebook, Instagram, Whatsapp & YouTube
  • 11:30 Uhr: Erste Schritte zum eigenen Social-Media-Auftritt: Welcher Kommunikationskanal eignet sich für welches Unternehmensziel? Wie bekommt man ein gutes Ranking auf den jeweiligen Plattformen? Wie finde ich meine Zielgruppe in Social Media? Welche Art der Kundenansprache mögen Nutzer, und was sollte man vermeiden?
  • 14:00 Uhr: Best-Practice-Beispiele für einen gelungenen Social-Media-Auftritt und für eine erfolgreiche Marketingstrategie in sozialen Netzwerken
  • 15:45 Uhr: Transferübungen: Die Teilnehmer arbeiten in Gruppen und bewerten auf Grundlage im Vorfeld erarbeiteter Parameter verschiedene Social-Media-Auftritte von konkreten Firmen und Bloggern. Abschließend wird ein eigener Projektplan "Ihre ersten/nächsten Schritte!" mit den Teilnehmern erarbeitet.
  • 17:15 Uhr Ende der Veranstaltung

Referenten:

  • Eva-Maria Trummer ist Unternehmerin, Augenoptikermeisterin und Bloggerin im Bereich Unternehmensgründung. Ihr eigenes Unternehmen, die Optikmeisterei in Erlangen, hat sie 2014 erfolgreich etabliert, obwohl es in einem Umkreis von einem halben Kilometer 20 alteingesessene Mitbewerber und Filialbetriebe derselben Branche gibt. Sie ist eine geschätzte Interviewpartnerin und Rednerin, wenn es um die Themen Unternehmensgründung, Handwerk und erfolgreiches Bloggen geht. Sie bringt Inhalte praxisnah auf den Punkt – nicht nur in ihrem Blog, sondern auch für TV, Radio, Print, online und bei Live- Veranstaltungen (www.optikmeisterei.de).
  • Manuela Paul ist Senior Consultant im Competence Center Digital Commerce & Payment bei ibi research an der Universität Regensburg. Von 2011 bis 2015 war sie Senior Specialist für Concept Development bei der Media Saturn GmbH in Ingolstadt. Davor sammelte sie Berufserfahrung bei FriendScout24, sowie eBay und PayPal, Bayer Schering Pharma und dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin.

Veranstaltungsort: Novotel Nürnberg Centre Ville, Bahnhofstr. 12, 90402 Nürnberg

Die Teilnahmegebühr für Händler und Hersteller beträgt bis 26.06.2018 nur 345 € anstelle von 415 €. Dienstleister zahlen bis 26.06.2018 nur 629 € anstelle von 649 €. (Alle Preise verstehen sich zzgl. USt.).

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Wie ist der Markt für Kassensysteme in Deutschland? Wie viele Unternehmen setzen welche Kassensysteme ein oder auch nicht? Welche Anforderungen haben Händler im Zeitalter der Digitalisierung an ihr Kassensystem? Mit der Befragung, die durch CCV Deutschland initiiert wurde, wollte das Forschungsinstitut ibi research an der Universität Regensburg insbesondere den Einsatz und die Anforderungen von Unternehmen an Kassensysteme beleuchten. Die Ergebnisse zeigen einen sehr kleinteiligen Markt. 40 Prozent der befragten Unternehmen nutzen sogar überhaupt kein modernes Kassensystem.

Studie Kassensysteme Cover

Kassensysteme sind IT-Systeme, die aus Hardware (z. B. Kassenschublade, Erfassungseinheit, Drucker, Kartenleser) und Software bestehen. Die Software unterstützt – im Gegensatz zu klassischen Registrierkassen – dabei neben der Anbindung an Warenwirtschafts- und Kundenbindungssysteme oder einer Filial- und Kassenverwaltung auch weitere Funktionalitäten.

Status quo im Markt

Von den Unternehmen, die ein Kassensystem im Einsatz haben, nutzen knapp die Hälfte ein über vier Jahre altes System, immerhin 38 Prozent ein über 6 Jahre altes System. Der Markt ist dabei sehr heterogen: 89 Unternehmen gaben 59 unterschiedliche Herstellernamen und Anbieter von Kassensystemen an, die im jeweiligen Unternehmen aktuell im Einsatz sind.

Kartenzahlungen akzeptiert die Mehrzahl der Unternehmen. Bei 21 Prozent muss der Kunde aber auf die Bezahlung mit girocard oder Kreditkarte verzichten, denn sie wird von diesen Händlern nicht angeboten.

Gründe für die Nichtnutzung von Kassensystemen

Die Hälfte der befragten Unternehmen nutzt ein Computer-basiertes Kassensystem, 10 Prozent verwenden Tablet-basierte Systeme. 40 Prozent der befragten Unternehmen haben allerdings gar kein Kassensystem im Einsatz. Als wesentlicher Grund für das Fehlen einer elektronischen Kasse wurde der Mangel an Bareinnahmen angeben. In vielen Fällen wird der Verkauf über Rechnung abgewickelt; die Anschaffung eines Kassensystems wurde demnach als nicht lohnenswert und unnötig beschrieben.

Entscheidungsdauer bei der Anschaffung eines Kassensystems

Von den Nichtnutzern planen 19 Prozent, von den Nutzern 9 Prozent eine Neu- bzw. Ersatzanschaffung innerhalb der nächsten sechs Monate. Der Entscheidungsprozess für die Anschaffung eines neuen Kassensystems ist dabei relativ kurz: nur 25 Prozent der Befragten benötigen mehr als sechs Monate für die Entscheidung. Als Gründe für eine Neuanschaffung wurden vor allem zwei Aspekte genannt. Zum einen die mit einem modernen Kassensystem verbundene Effizienz (schnellere und einfachere Bedienung), zum anderen das Fehlen benötigter Funktionalitäten im Altsystem.

„Die Studie war für uns eine wichtige Investition, um den Markt und die Händler in ihren Bedürfnissen besser zu verstehen. Wie wichtig ist die Kasse eigentlich für den Händler, wie sehr beschäftigt er sich mit der Anschaffung und den durch GoBD nun auch finanztechnischen Anforderungen? Für uns als POS-Dienstleister mit einem Portfolio aus eigenem Kassensystem, Terminals, Kundenbindungsprogrammen und Webshops sind diese Blicke in die Köpfe der Händler sehr wertvoll. Auf diese Weise bleiben wir auf Augenhöhe mit unseren Nutzern und können Funktionen mit echten Mehrwerten für den Händler bieten“, so Christine Bauer, Chief Commercial Officer der CCV Deutschland.

„Besonders überrascht an den Umfrageergebnissen hat uns die Vielzahl an genutzten Systemen, häufig Branchenlösungen.“, kommentiert Holger Seidenschwarz, Research Director bei ibi research und für die Studie verantwortlich. „Hier gibt es durchaus Potenzial für Kassensystemanbieter, mit sinnvoll an den Kundenbedürfnissen ausgerichteten Funktionen zu punkten. Im Übrigen lässt das Alter mancher Systeme lässt vermuten, dass einige von ihnen unter Umständen nicht mehr den verschärften rechtlichen Anforderungen an Kassensysteme entsprechen“.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse steht unter www.ccv-deutschland.de/kassenstudie oder www.ibi.de/kassensysteme zur Verfügung.

>> Download ausgewählter Ergebnisse der Studie „Kassensysteme: Einsatz und Anforderungen“

>> Pressemitteilung (pdf)

>> Pressemitteilung (docx)

Nicht nur das Einkaufsverhalten von Kunden ändert sich im Zeitalter der Digitalisierung ständig, auch das Angebot von Global Playern wie Amazon, eBay und Co verbessert und erweitert sich kontinuierlich. Stationäre Einzelhändler stehen somit vor immer größeren und neuen Herausforderungen, um erfolgreich am (nicht nur) digitalen Handel zu partizipieren. Vor diesem Hintergrund wird häufig und intensiv darüber diskutiert, inwieweit lokale Initiativen die Digitalisierung des Handels erfolgreich unterstützen können. Dieser Fragestellung hat sich das Team von ibi research angenommen und in einer umfassenden Studie im Rahmen des Projektes „E-Commerce-Leitfaden“ sowohl stationäre Händler als auch E-Commerce-Experten befragt.

Lokale Initiativen gelten dabei oft als Hoffnungsträger. Als Träger und Treiber dieser Initiativen treten nicht nur Kommunen, Wirtschaftsförderungen oder Gewerbevereine auf, sondern in vielen Fällen auch Dienstleister und Anbieter, die in den letzten Jahren verstärkt neue Lösungen hierfür auf den Markt gebracht haben.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass bereits jeder dritte Händler eine lokale Initiative in seiner Region kennt. Aktuell stellen diese Initiativen hauptsächlich eine Informationsplattform dar, auf der die Händler für Kunden Informationen (z. B. Öffnungszeiten) bereitstellen. 76 % der stationären Einzelhändler, die sich für eine Initiative interessieren, erhoffen sich durch die Teilnahme daran eine Umsatzsteigerung. Allerdings meinen nur 44 % der befragten Händler, die bereits an einer Initiative teilnehmen, dass sie tatsächlich Umsatzsteigerungen verzeichnen.

Des Weiteren wurde deutlich, dass gut drei Viertel der Händler an einer Initiative teilnehmen würden, sofern es in ihrer Stadt eine geben würde. Die befragten Händler sehen für den Erfolg einer Initiative bzw. eines Kooperationsprojekts drei essentielle Faktoren: Die Aktualität der bereitgestellten Informationen und Angebote, ein zentrales Dachmarketing für die Planung und Realisierung von Marketingmaßnahmen sowie einen zentraler Kümmerer vor Ort als Schnittstelle zwischen Initiatoren und teilnehmenden Händlern.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass lokale Initiativen in Zukunft wahrscheinlich nur eine von mehreren Berührungspunkten mit dem Konsumenten sein werden. Das Kaufverhalten der Konsumenten von morgen wird immer stärker durch den Multichannel-Gedanken geprägt. Um als Händler – sowohl online als auch stationär – für den Kunden weiterhin eine Rolle zu spielen, müssen große Anstrengungen unternommen werden, um den Kunden in seinem kompletten Kaufprozess auf allen relevanten Kanälen zu unterstützen.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie auf einen Blick:

  • Die Verbesserung der eigenen digitalen Sichtbarkeit ist ein wichtiger und auch notwendiger Schritt für Unternehmen, wobei lokale Marktplätze bzw. digitale Initiativen hier einen wertvollen Beitrag leisten können.
  • Eine Steigerung im Produktverkauf aufgrund der Teilnahme an digitalen lokalen Initiativen ist nicht erkennbar, jedoch ist die Zufriedenheit der Händler hinsichtlich der damit erzielten digitalen Sichtbarkeit größer als ursprünglich erhofft.
  • Der Beitrag und der Erfolg einer Initiative bzw. eines lokalen Marktplatzes hängen von zehn kritischen Erfolgsfaktoren ab, die in der Studie identifiziert wurden.
  • Digitalisierung muss in gewisser Weise für den stationären Handel zur „Passion“ werden. Es ist dafür wichtig, dass sich Händler gerne mit ihrer IT auseinandersetzen und intensiver mit Daten arbeiten.

>> Kostenloser Download der Studie

Im Interview mit Johannes F. Sutter von SIX Payments näher wir uns dem Thema Payment im B2B-E-Commerce und insbesondere den Firmenkundenkreditkarten. Mehr dazu erfahren Interessierte auch am 15.5.2018 beim ibi-Forum „B2B-E-Commerce“ in Frankfurt (www.ibi.de/B2B-Forum).

Johannes F. Sutter von SIX Payments spricht über Firmenkreditkarten

 

ibi: Für alle, die Sie nicht kennen, stellen Sie sich und Ihren Tätigkeitsbereich doch bitte kurz vor.
Herr Sutter: Mein Name ist Johannes Sutter. Ich bin bei SIX Payment Services Germany als Head E-Commerce Sales verantwortlich.

Als sogenannter Acquirer ermöglichen wir Händlern die Akzeptanz von Karten, z. B. die von Mastercard, Visa, Amex, Diners, JCB oder auch die GiroCard.

Zudem liefern wir Lösungen zur Integration von verschiedenen Zahlungsmitteln in bestehende Händler Systeme, etwa im Kassenplatzumfeld, in Online-Shops, in Apps, und auch für alle, die einen Omni-Channel Ansatz verfolgen.

 

ibi: Was sind Firmenkunden-Kreditkarten bzw. Commercial Cards?
Herr Sutter: Commercial Cards bzw. Firmenkundenkreditkarten sind Karten, die speziell für Unternehmen entwickelt wurden, mit einem anderen Leistungsumfang als die üblichen Kreditkarten für Konsumenten. Wir kennen alle diese klassischen Consumer-Kreditkarten, die wir privat im Urlaub oder beim Online-Shoppen einsetzen.

Firmenkreditkarten dagegen sind Karten, die auf einen Mitarbeiter einer Firma ausgestellt werden; die Abrechnung erfolgt zentral mit der Firma.

Die Business-Karte vereinfacht zahlreiche Prozesse für den Mitarbeiter wie für das Unternehmen. Unter anderem werden die Spesenabrechnung, die Buchhaltung, die Analyse von Kosten, die Vorfinanzierung von Projekten oder die Liquidität von Mitarbeitern unterstützt. Zusätzlich gibt es oft interessante Bonusprogramme oder Versicherungspakete.

Trotz ihrer Vorteile hat man Commercial Cards im Vergleich zu den klassischen Consumer-Kreditkarten aber oft weniger im Fokus.

 

ibi: Welche Vergünstigungen/Vorteile ergeben sich für den Kunden bei der Nutzung von Firmenkundenkreditkarten im Vergleich zu normalen Kreditkarten?
Herr Sutter: „Normale“ Kreditkarten werden im Regelfall am Monatsende einmal belastet. Bei Firmenkundenkreditkarten verhält sich das ähnlich, allerdings sind die Liquiditätsvorteile sehr spannend, da die Abrechnungszeiträume individuell verhandelbar sind. Dabei ist eine Streckung des Zeitraums auf bis zu 120 Tage möglich. Dadurch wird eine längere Liquidität erreicht, die eine solche Karte natürlich besonders attraktiv für Unternehmen macht.

Daneben sind auch Bonusprogramme abbildbar und oft auch Versicherungsleistungen, etwa für Stornogebühren oder den Haftpflichtanteil bei der Anmietung von Firmen-KFZ. Solche Leistungen können aber auch Transportversicherungen sein.

Im internationalen Geschäftsverkehr besticht eine Firmenkundenkreditkarte durch ihre Währungsunabhängigkeit. Sie ermöglicht eine grenzüberschreitende Organisation und Bezahlung über mehrere Betragsstufen. Die Kartenlimits reichen von 2.000 Euro bis zu einer halben Million Euro.

 

ibi: Welche Vorteile ergeben sich für den Händler durch die Akzeptanz von Firmenkundenkreditkarten?
Herr Sutter: Der Grund für die Akzeptanz von Firmenkundenkreditkarten liegt vor allem in der schnelleren Vergütung gegenüber anderen Zahlungsarten im B2B Umfeld, wie z. B. dem Rechnungskauf. Durch Absprache mit der Bank ist meistens eine tägliche Vergütung machbar.

Auch die erhöhte Sicherheit beim Zahlungseingang, besonders im internationalen Umfeld, sowie der Wegfall von Mahn- oder Inkassogebühren sind als Vorteile zu nennen.

Besonders große Unternehmen nutzen – oft ausschließlich – Kreditkarten, um ihren Einkaufsprozess im Hinblick auf ihre Buchhaltung und den Abgleich der Finanzströme zu vereinfachen. Im Umkehrschluss verlieren Lieferanten im B2B-Segment also Kunden, wenn sie keine Zahlung durch Firmenkundenkreditkarten akzeptieren.

Die sofortige Verbuchung einer Transaktion mit Hilfe der elektronischen Verarbeitung stellt schließlich einen beiderseitigen Vorteil sowohl für den Karteninhaber als auch für den Akzeptanten der Karten dar.

 

ibi: Wo können Unternehmen bzw. Unternehmer Firmenkunden-Kreditkarten erhalten?
Herr Sutter: Grundsätzlich ist eine Firmenkundenkreditkarte bei jeder Bank erhältlich. Für kleinere Unternehmen sind sogenannte Business Cards am besten geeignet. Damit können die Mitarbeiter beispielsweise Reisebuchungen oder Spesenabrechnungen auf die Firmenkarte vornehmen.

Bei größeren Unternehmen, die mehrere Karten benötigen, spricht man von Corporate Cards, die dann individuelle Konditionen und große Service-Pakete beinhalten. Dabei ist für das Unternehmen auch eine nahezu unbegrenzte Kartenanzahl abbildbar.

 

ibi: Was müssen Händler tun, um Firmenkundenkreditkarten akzeptieren zu können? Gibt es hier für den E-Commerce-Bereich im Speziellen etwas zu berücksichtigen?
Herr Sutter: Prinzipiell gilt der Abschluss eines Kreditkartenakzeptanzvertrags bei einer Händlerbank für beide Gruppen: neben normalen Kredit- oder Debitkarten werden automatisch auch Firmenkundenkreditkarten akzeptiert. Manche Händler möchten jedoch Business-Karten aufgrund der etwas anderen Preisstruktur ausschließen.

 

ibi: Sind Transaktionen mit Firmenkundenkreditkarten für den Händler teurer als „normale“ Kreditkarten?
Herr Sutter: Ja. Business Karten sind nicht von der europäischen Regulierung der Kartenentgelte betroffen. Sie sind also in der Regel etwas teurer als normale Kreditkarten. Das hängt auch mit den Vorteilen und Serviceleistungen einer Business-Karte zusammen, die sich letztendlich in den Konditionen widerspiegeln. Dem gegenüber stehen deutlich höhere Durchschnittsumsätze und Einkaufsrahmen als im Privatbereich, sowie eine sehr geringe Rückbuchungs- bzw. Ausfallquote.

 

ibi: Was erwarten Sie vom kommenden ibi-Forum B2B-E-Commerce in Frankfurt?
Herr Sutter: Der B2B-Bereich ist grundsätzlich hinsichtlich der Automatisierung aller Prozesse enorm spannend. Deshalb freue ich mich sehr auf die Vorträge, auf den regen Austausch mit den Teilnehmern und auf die Fragen insbesondere des Handels. Zu erfahren, wie weit der einzelne Händler in diesem Bereich schon ist, wird sicherlich sehr interessant. Ich freue mich auf einen sehr informativen Tag.

 

ibi: Herzlichen Dank!

Wer Herrn Sutter persönlich treffen möchte und auch mehr zum Thema B2B-E-Commerce erfahren will, kann dies am 15.5.2018 beim ibi-Forum „B2B-E-Commerce“ in Frankfurt (www.ibi.de/B2B-Forum) tun.