Aktuelle Meldungen

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Aktuell wird der Zahlungsverkehr stark durch Innovationen und regulatorische Themen getrieben. Instant Payments und die PSD2 können hier als regulatorische Beispiele dienen. Welche Auswirkungen haben diese Themen auf die verschiedenen Branchen? Welche Risiken und Chance bestehen? Wo gibt es auch ganz neue Geschäftsmodelle durch diese Entwicklungen? Das Seminar zeigt die aktuellen Entwicklungen im Zahlungsverkehr, gibt grundlegende Hintergrundinformationen über Instant Payments & PSD2 und stellt mögliche Reaktionsmuster sowie Umsetzungsbeispiele aus der Praxis vor.

Das Tagesprogramm:

09:30 Uhr Begrüßung

09:45 Uhr: Aktuelle Entwicklungen im Zahlungsverkehr - eine Momentaufnahme

  • Marktüberblick und Marktstruktur
  • Neue Akteure und neue Bezahlverfahren im Zahlungsverkehr
  • (Gesamt-)Kosten von Bezahlverfahren
  • Kurzüberblick über aktuelle regulatorische Entwicklungen (Instant Payment, MIF, PSD2 etc.)

10:45 Uhr: Instant Payments: die Zukunft des Bezahlens?

  • Wo stehen Instant Payments? – Innovationszyklen im ZV
  • Wer will Instant Payments? – Die Interessen der Stakeholder
  • Wer beherrscht Instant Payments? – Überlegungen zur Architektur
  • Wann kommen Instant Payments?

13:00 Uhr: Die zweite Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2): Grundlagen und Inhalte

  • Hintergrund und aktueller Umsetzungsstand der PSD2
  • Zahlungsauslösedienst (PISP)
  • Kontoinformationsdienst (AISP)
  • Anforderungen an die Schnittstelle und Sicherheitsaspekte
  • Starke Kundenauthentifizierung

15:30 Uhr: Die zweite Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2): Herausforderungen und Chancen

  • Diskussion der Auswirkungen der PSD2 auf verschiedene Geschäftsmodelle
  • Ändert sich die Rolle der Kreditinstitute zu Gunsten neuer Dienstleister?
  • Aktuelle Umsetzungsoptionen

16:30 Uhr Zusammenfassung und offene Fragerunde

17:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Die Referenten:

  • Swaantje Anneke Völkel ist Managing Consultant bei der PPI AG. Sie begleitete die Umsetzung der regulatorischen Anforderungen aus der PSD2 in diversen Banken und moderierte Workshops zu neuen Chancen im Markt. Aktuell steht die Umsetzung des (Regulatory Technical Standard) RTS im Fokus ihrer Tätigkeit. Den Schwerpunkt bildet hier die neu zu schaffende Kontoschnittstelle sowie die geänderten Anforderungen an die starke Kundenauthentifizierung.
  • Dr. Ernst Stahl ist Director des Competence Center Digital Commerce & Payment bei ibi research an der Universität Regensburg GmbH. Seine Beratungs- und Projektschwerpunkte sind Strategisches Management, E-Business und E-Commerce, Zukunft des Handels sowie Zahlungsverkehr im Spannungsfeld von Innovation und Regulierung. Er ist ferner Autor einer Vielzahl von Veröffentlichungen sowie Moderator und Referent zahlreicher Veranstaltungen und Kongresse.

Veranstaltungsort: PPI AG, Wilhelm-Leuschner-Straße 79, 60329 Frankfurt am Main.

Die Teilnahmegebühr beträgt bis 09.01.2019 nur 499,00 Euro, danach 599,00 Euro. Für Mitarbeiter von ibi-Partnerunternehmen kostet die Teilnahme pro Person 299,00 Euro. Alle Preise verstehen sich zzgl. USt.

Anmeldung unter www.ibi.de/updateZV

Bei jedem Einkauf in einem Online-Shop werden Kunden mit einer Vielzahl an Zahlungsverfahren konfrontiert. Neben klassischen Verfahren wie Lastschrift oder Überweisung haben besonders Kartenzahlungen und typische Online-Verfahren wie etwa PayPal Bedeutung. Viele Kunden haben nämlich inzwischen Vorlieben für bestimmte Zahlungsverfahren entwickelt und wechseln unter Umständen sogar den Shop, wenn ihr bevorzugtes Zahlungsverfahren nicht angeboten wird. Online-Händler reagieren darauf, indem sie ihren Kunden eine abgestimmte Auswahl an Zahlungsverfahren anbieten, so dass jeder sein individuell präferiertes Verfahren nutzen kann.

Ob sich die Zahlungspräferenzen der Kunden aus dem E-Commerce auch auf die Bezahlung von Versicherungsprodukten übertragen lassen, war die im Mittelpunkt stehende Frage der aktuell erschienenen ibi-Studie "Bezahlverhalten von Versicherungskunden - heute und morgen"

Anhand von rund 2.000 Konsumenteninterviews, die je zur Hälfte telefonisch und online durchgeführt wurden, wurde umfangreich untersucht, wie Kunden von Versicherungen etablierten und neuen Zahlungsverfahren gegenüberstehen und worauf es bei ihrer Wahl des Zahlungsverfahrens im Versicherungsumfeld ankommt: auf den Abschlusskanal, auf den Zahlungsrhythmus, auf das abgeschlossene Versicherungsprodukt?

Wichtige Ergebnisse der Studie:

  • Beim Online-Abschluss von Versicherungen werden auch Online-Zahlverfahren gewünscht
  • Vor allem bei einmalig zu bezahlenden Versicherungen wünschen die Kunden Alternativen zur Lastschrift
  • Welches Versicherungsprodukt abgeschlossen wird, spielt für die Wahl des Bezahlverfahrens kaum eine Rolle
  • Bei Auszahlungen wünscht jeder fünfte Kunde ein anderes Verfahren als die Überweisung auf das eigene Bankkonto, und zwar unabhängig von Betrag und Auszahlrhythmus
  • Kunden sind unter Umständen bereit, für das Bezahlen zu bezahlen
  • Kunden sind bereit, Online-Portale von Versicherungsunternehmen zur Kommunikation und zum Empfang von Informationen zu nutzen
  • Jüngere Kunden kehren tendenziell der Lastschrift den Rücken

Mit den in dieser Studie vorliegenden Ergebnissen schließen wir eine Forschungslücke, bringen „Licht ins Dunkle“ und stellen Versicherungsunternehmen und anderen Interessierten eine fundierte Entscheidungsbasis zur Verfügung, um ihre Zahlungsverfahrensportfolios optimal zu gestalten.

Studie Bezahlverhalten von Versicherungskunden - heute und morgen
Holger Seidenschwarz, Georg Wittmann
ISBN 978-3-945451-60-1
67 Seiten

Die Studie ist in elektronischer Form (pdf) zum Preis von 890 Euro (zzgl. USt.) erhältlich. ibi-Partnerunternehmen erhalten einen ermäßigten Preis von 590 Euro (zzgl. USt.). Bei Interesse schicken Sie uns bitte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Mobile Endgeräte spielen in Deutschland beim Online-Shoppen eine immer wichtigere Rolle. Diese Entwicklung war ein Grund dafür, den Bereich „Mobile“ im Rahmen der diesjährigen Mystery-Shopping-Studie noch intensiver zu beleuchten. Auch die beiden Studienpartner Salesforce und SIX Payment Services brachten hierzu ihre Expertise ein. Bei 125 Käufen in deutschen Online-Shops wurden jeweils reale Kundensituationen nachgestellt und dokumentiert. Anschließend wurde das Einkaufserlebnis anhand eines zuvor festgelegten Kriterienkatalogs bewertet. Dabei wurde unter anderem auch die mobile Nutzbarkeit der Online-Shops untersucht. 96 % der Online-Angebote bestanden den Test und wiesen ein Responsive Design auf.

Mobile Ansicht vs. App
Im Bereich "Mobile" wurden neben der mobilen Ansicht der Webshops auch die jeweiligen Apps der Shops näher unter die Lupe genommen. Hierbei wurde überprüft, ob die Shops für mobile Endgeräte optimiert sind und ob eine iOS- und/oder Android-App vorhanden ist. Wenig Überraschendes gab es bei der Analyse der mobilen Ansicht der Online-Shops, hat doch die Mehrzahl der Shops den Trend klar erkannt. 96 % der Online-Auftritte bieten ihren Kunden eine für mobile Endgeräte optimierte Version an. Eine iOS-App gab es in 54 % und eine Android-App in 50 % der Fälle. Vor allem Shops von Generalisten (70 %) und aus dem Bereich der Fast Moving Consumer Goods (FMCG; 67 %) bieten ihren Kunden die Nutzung einer App an.

Nachholbedarf bei persistenten Warenkörben
Da der Kunde heute in der Regel verschiedene Customer Touchpoint besucht, bevor er einen Kauf abschließt, wurden im Rahmen der Studie auch die Verfügbarkeit persistenter Warenkörbe untersucht. Hierunter versteht man ein System, das bei registrierten Kunden den aktuellen Warenkorb automatisch speichert, so dass dieser seinen Einkauf jederzeit unterbrechen und zu einem späteren Zeitpunkt auf demselben oder einem anderen Gerät wiederaufnehmen kann. Dies dient sowohl dem Komfort des Kunden als auch der Umsatzsteigerung des Händlers, da das Produkt vom letzten Besuch direkt im Warenkorb des Kunden verbleibt. Die Analyse ergab, dass 70 % der Unternehmen, die eine App anbieten, auch einen persistenten Warenkorb anbieten.


Unterschiedliche Zahlungsverfahren in der Desktop-Ansicht, der mobilen Ansicht und in der App
Die von den Shops angebotenen Zahlungsverfahren unterscheiden sich in den jeweiligen Ansichten. Während Kreditkarte und PayPal in allen der drei Ansichten ungefähr gleichauf liegen, zeigt sich bei der Bezahlmethode Rechnung, dass diese bei der Nutzung mobiler Endgerät (58 %) deutlich weniger oft im Checkout angeboten wird, als wenn der Zugang über die App (70 %) oder den Desktop (69 %) erfolgt. Auch die Sofortüberweisung von Klarna wird in der Desktop-Ansicht (60 %) deutlich häufiger angeboten als in der App (52 %) oder in der Mobilen Ansicht (55 %).

Fazit
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass der Zugang zum Online-Shop über verschiedene Endgeräte wichtig ist, um nicht in naher Zukunft den Anschluss zu verlieren. Denn ein für mobile Geräte optimierter Online-Shop gehört heute zur Pflicht und längst nicht mehr zur Kür. Auch die Funktion eines persistenten Warenkorbs ist in diesem Kontext nicht zu unterschätzen. Oft führt die Customer Journey den Kunden vom Smartphone zum PC. So werden beispielsweise im mobilen Shop die Produkte häufig vorsortiert und ausgesucht, aber erst in der Desktop-Version des Online-Shops werden diese schlussendlich gekauft. Die Shop-Betreiber sollten für eine langfristige Kundenbindung ihren Kunden den geräteübergreifenden Kauf so einfach wie möglich gestalten, um im Wettbewerb bestehen zu können.

Für weitere Informationen können Sie die komplette Studie „ibi-Mystery-Shopping-Studie 2018 – Die Realität des deutschen E-Commerce“ kostenlos herunterladen unter: www.ibi.de/mystery-shopping

Die Finanzdienstleistungsbranche beschäftigt sich intensiv mit den Themen Digitalisierung und sich verändernde Geschäftsmodelle. Zwei Stichworte kristallisieren sich dabei derzeit besonders heraus: Künstliche Intelligenz und Digitale Ökosysteme.

Künstliche Intelligenz im Anlageprozess
Insbesondere durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz wird die Kunde-Bank-Schnittstelle derzeit verändert, auch und vor allem im Anlageprozess. Ziel der Befragung ist daher, einen Überblick über den Status quo des dortigen Einsatzes von KI zu erheben sowie die Perspektiven des Einsatzes innerhalb des Anlageprozesses und zukünftige Einsatzmöglichkeiten zu beurteilen.

Digitale Ökosysteme
Das Ziel dieser Umfrage ist vor allem die Erhebung und Auswertung von potenziellen Ausgestaltungen und Umsetzungen eines digitalen Ökosystems in einem Finanzdienstleister. Dabei werden Fragestellungen zum Produkt- und Serviceangebot, zu Voraussetzungen und strategischen Aspekten und zu möglichen Ertragskonstellationen berücksichtigt. Digitale Ökosysteme können dabei auf verschiedenste Arten gestaltet sein. Im Rahmen dieser Umfrage steht die Struktur eines digitalen Ökosystems im Fokus, bei der die Bank Betreiber der Plattform und Anbieter von Leistungen sein kann.

Über die folgenden Links gelangen Sie zur jeweiligen Umfrage:
- zum Thema KI Anlageberatung www.ibi.de/ki-kunde-bank-schnittstelle
- zum Thema Digitale Ökosysteme www.ibi.de/digitale-oekosysteme

Die Befragungen stehen Ihnen bis zum 12.12.2018 zur Verfügung. Jede Umfrage wird ca. 15-20 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch nehmen. Ihre Angaben werden selbstverständlich anonym ausgewertet und streng vertraulich behandelt. Die Speicherung und Auswertung der Daten erfolgt ausschließlich in Deutschland.

Als Dankeschön für Ihre Teilnahme stellen wir Ihnen gerne eine Zusammenfassung der Ergebnisse zur Verfügung. Möchten Sie diese erhalten, dann geben Sie bitte jeweils Ihre E-Mail-Adresse am Ende der entsprechenden Umfrage an.

Haben Sie darüber hinaus Fragen oder Anregungen zur Befragung, so erreichen Sie uns gerne per E-Mail:
- zum Thema KI Anlageberatung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
- zum Thema Digitale Ökosysteme Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Für Ihre Teilnahme bedanken wir uns sehr herzlich und freuen uns bereits auf spannende Erkenntnisse!

ibi research an der Universität Regensburg untersucht regelmäßig aktuelle Trends und Anforderungen im Bereich des Zahlungsverkehrs und der elektronischen Rechnungsabwicklung. Mit der Studie „E-Government im kommunalen Bereich“, deren Ergebnisse nun kostenlos zum Download zur Verfügung stehen, wollten wir insbesondere den Einsatz und die Anforderungen von kommunalen Institutionen in den Bereichen Payment und Rechnungsabwicklung im Rahmen des E-Government beleuchten.

Dabei haben wir mittels einer Online-Befragung unter 270 Kommunen und kommunalen Institutionen erhoben, wie diese mit den aktuellen Entwicklungen in diesen Bereichen derzeit umgehen und wie ihre Wünsche, Anforderungen und Bedarfe aussehen. Diese Thematik umfasst mehrere Aspekte: Zum einen fällt darunter das Angebot von Zahlungsverfahren für Bürger, die Leistungen oder Bescheide zu begleichen haben. Zum anderen zählen dazu auch die kompletten internen Bearbeitungsprozesse von Rechnungsein- und -ausgang. Nicht zuletzt sind diese Prozesse getrieben durch regulatorische Vorschriften, die bis 2020 die Fähigkeit öffentlicher Auftraggeber zur elektronischen Rechnungsverarbeitung erfordern – und in der Folge auch öffentliche Auftragnehmer grundsätzlich zur elektronischen Rechnungsstellung verpflichten werden.

Mit der vorliegenden Kurzstudie knüpfen wir an Vorgängerstudien an, die hauptsächlich durch die Befragung von Unternehmen charakterisiert waren; der Mehrwert unserer aktuellen Ergebnisse liegt in der Betrachtung aus Sicht der kommunalen Institutionen.

E-Mail: *
Anrede: * Herr Frau
Titel:
Vorname:
Nachname: *
Unternehmen:
Wie haben Sie von der Studie „E-Government im kommunalen Bereich“ erfahren?:

Nach dem Klick auf „Bestätigen und Absenden“ erhalten Sie im Anschluss an die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse einen Bestätigungslink.

Hinweis:
Ihre erteilte Einverständniserklärung können Sie gegenüber ibi research jederzeit widerrufen.
Nach Erteilung können Sie diesen Widerruf z. B. per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ausüben.



* Pflichtfeld

In der Digitalisierung der Finanzdienstleistung trennt sich die Spreu vom Weizen: Die Agilen treiben Plattform-Banking in Netzwerken, Künstliche Intelligenz am Front- und Backend sowie neue Produkte und Services voran. Das geschieht in spektakulären Bereichen wie Robo Advice und Video- oder Sprachbots genauso wie im Brot-und-Butter-Geschäft der Payments und ihrer Ökosysteme. Und es geschieht nicht nur im Privat-, sondern geradezu explosiv auch im Firmenkundengeschäft.

Der CIBI Innovationstag am 21. März 2019 in München steht unter dem Motto "Digitalisierung 4.0 - Mensch und Maschine vernetzt im Dialog" und will aus Anwendersicht erfolgreiche Umsetzungsbeispiele zeigen, Erfolgsfaktoren identifizieren, aber auch Lerneffekte aus Misserfolgen präsentieren.

Folgende Keynote Speaker konnten bereits gewonnen werden:

  • Matthias Kröner, CEO Chairman of the Board, Fidor Bank AG
  • Dr. Ernst Ohmayer, CEO, Volkswagen Payments S.A.
  • Marc Bayle de Jessé, Director General, Europäische Zentralbank

Veranstaltungsort ist das ConferenceCenter Haus der Bayerischen Wirtschaft, Max-Joseph-Str. 5, 80333 München.

Nutzen Sie die CIBI als Möglichkeit, dem Teilnehmerkreis Ihr Unternehmen und Ihre Produkte oder Dienstleistungen vorzustellen. Als Sponsor bzw. Aussteller positionieren Sie Ihr Unternehmen in einem hochwertigen Umfeld.

>> Informationen für Sponsoren und Aussteller

Das aktuelle Tagesprogramm finden Sie unter www.cibi.de

Der Einsatz Künstlicher Intelligenz bei Finanzdienstleistern birgt enorme Potenziale. Mangelndes fachliches Wissen und unzureichende Erfahrung schaffen jedoch hohe Unsicherheiten und Risiken bei Auswahl und Umsetzung. Notwendig ist deshalb die Entwicklung eines systematischen Vorgehens. Das vorliegende Whitepaper beschreibt dafür einen strukturellen Rahmen und unterstützt den zielgerichteten Einsatz und die effiziente Umsetzung von Vorhaben der Künstlichen Intelligenz.

Künstliche Intelligenz (KI) ist kein Hype, sondern ermöglicht Lösungen, die im täglichen Bankbetrieb nutzbringend eingesetzt werden können. Ursache dafür sind drei Entwicklungen, die sich miteinander verbinden und diesen produktiven Einsatz ermöglichen:

  • Erstens haben Methoden, Techniken und Verfahren mittlerweile die nötige Reife erreicht.
  • Zweitens gibt es heute eine große Bandbreite von Einsatzszenarien, die mit solchen Verfahren unterstützt werden könnten: Kundensegmentierung, Robo Advice, Chatbots und Betrugserkennung sind nur ein Auszug aus den denkbaren Umsetzungen.
  • Drittens erreicht die Informationstechnik nunmehr die nötige Leistungsfähigkeit und generiert eine große Menge an digitalisierten Daten, die die notwendige Basis für die Anwendung von KI bedeuten. Mit dieser IT können also ausgereifte Verfahren auf vorhandene Praxisprobleme erfolgreich angewandt werden.

Die zielgerichtete Anwendung von KI erfordert demnach analytische Tiefe sowie Erfahrung im Einsatzfeld. Beides scheint bislang in der Finanzdienstleistungsbranche nicht ausreichend vorhanden. Aus diesem Grund hat ibi research ein Konsortialprojekt initiiert, um zusammen mit elf Unternehmenspartnern – Banken, Rechenzentren und Dienstleistern – eine strukturierte Vorgehensweise für den Einsatz von KI zu erarbeiten.

Über einen Zeitraum von sechs Monaten wurde auf Basis einer grundlegenden Wissensbasis und einem gemeinsamen Verständnis von KI ein Modell entwickelt, mit dessen Anwendung unabhängig vom eigentlichen Geschäftsprozess oder KI-Verfahren ein jeweils fokussierter Projektverlauf sichergestellt wird. Ziel war es insbesondere, eine stringente Logik zu entwickeln, um für ein konkretes Institut zu bestimmen, ob und wo sich KI-Anwendungen für ein bestimmtes Anwendungsfeld eignen und welche KI-Methoden hinterlegt werden können.

Das vorliegende Whitepaper erläutert die Entstehung und Argumentation des Drei-Ebenen-Modells und skizziert seine Anwendung.

Whitepaper
Künstliche Intelligenz in der Finanzdienstleistung – Von der Analyse der Einsatzszenarien bis hin zur Entwicklung eines Frameworks für den KI-Einsatz
Stefan Mesch, Prof. Dr. Hans-Gert Penzel, Dr. Anja Peters, Stephan Weber

Das Whitepaper steht Ihnen kostenfrei zum Download zur Verfügung unter www.ibi.de/KI-Whitepaper

Neukunden, mehr Umsatz und eine höhere Kundenzufriedenheit – alle diese Effekte bestätigen Händler bei der Einführung der Zahlart Ratenkauf. Dies ist ein zentrales Ergebnis der aktuellen Händlerbefragung, die ibi research im Auftrag der TeamBank durchgeführt hat. Über 270 Händler wurden zu ihren Anforderungen an ein Ratenkauf-Produkt, an den Anbieter sowie ihre Erfahrungen mit dem Ratenkauf befragt.

Die Studie zeigt, dass der Ratenkauf bei jedem vierten der befragten Händler (28 Prozent) im Einsatz ist. Im Vergleich zur Studie aus dem Jahr 2015 ist dies ein Zuwachs von 6 Prozent.

Die befragten Händler sehen den Ratenkauf für die meisten Warengruppen als sehr geeignet bzw. geeignet an. Unterhaltungselektronik, Möbel und Dekoration oder Fahrräder sind die am häufigsten genannten Branchen. Lediglich bei einigen Warengruppen, die dem täglichen Bedarf entsprechen oder eher niedrigpreisig sind, sehen die Händler die Eignung nicht so stark gegeben.

Einig sind sich die Händler auch darüber, wie ein Ratenkauf-/-kreditprodukt ausgestaltet sein sollte und welche Merkmale wichtig sind. Über 77 Prozent sehen die volle Transparenz aller Gebühren gegenüber dem Kunden und 75 Prozent die garantierte Risikoübernahme durch den Anbieter als wichtig bzw. sehr wichtig an. Die im Handel oft postulierte Verschmelzung der Kanäle zeigt sich auch beim Thema Ratenkauf: Mehr als die Hälfte der Unternehmen halten die Einsetzbarkeit eines Ratenprodukts im Online- und Offline-Kanal für wichtig.

Blickt man auf die Anbieter eines Ratenkaufprodukts, ist es den Händler sehr wichtig, dass der Anbieter einen medienbruchfreien Ablauf anbietet. Jeder zweite Händler erachtet einen reinen Online-Prozess ohne Medienbrüche mit einer sofortigen Zusage im Checkout als sehr wichtig, 28 Prozent erachten es als wichtig. Die Bedeutung der Reputation des Anbieters zeigen auch die Umfrageergebnisse. Mehr als drei Viertel (79 Prozent) der Händler halten die Reputation des externen Anbieters für sehr wichtig bis wichtig.

74 Prozent der Händler stimmen der Aussage zu, dass sich durch die Einführung einer Ratenkauflösung höhere Warenkörbe realisieren lassen. Bei einer höheren Conversion Rate liegt der Wert bei 69 Prozent, bei einer gestiegenen Kundenzufriedenheit bei 64 Prozent. Unter den Händlern, die aktuell keinen Ratenkauf einsetzen, können sich immerhin 53 Prozent prinzipiell vorstellen, diesen einzusetzen. 14 Prozent davon haben auch schon aktuelle Planungen zur Einführung eines Ratenkaufangebots.

In Summe zeigen die Ergebnisse der Studie, dass der Ratenkauf eine gute Ergänzung zu den gängigen Zahlungsverfahren darstellt und in vielen Branchen bzw. für viele Warengruppen auch eine sinnvolle Ergänzung bzw. ein Differenzierungsmerkmal ist.

Die vollständige Studie „Der Online-Ratenkauf unter der Lupe“ steht ab sofort  kostenlos zum Download zur Verfügung unter: www.ibi.de/ratenkauf2018