Immer häufiger nutzen Kunden das Internet, um sich über Themen zur Geldanlage oder zum Kredit zu informieren. Damit diese Kunden die Highlights im Internet-Angebot von Banken und Sparkassen überhaupt entdecken, verlassen sich viele Institute mittlerweile nicht mehr nur darauf, dass Kunden oder potenzielle Kunden zufällig auf ihre Webseite kommen. Vielmehr versuchen sie, durch gezielte Marketingaktivitäten die Kunden auf ihre Angebote zu stoßen.

Bei mehr als einem Drittel aller Informationsprozesse, die online durchgeführt werden, kommt die Suchmaschine Google zum Einsatz. Dies bedeutet, dass neben dem direkten Aufruf einer Webseite oder dem Zugang zu einer Seite über Banner oder E-Mail-Werbung insbesondere die Sichtbarkeit des Angebots auf der Suchergebnisseite einer Suchmaschine Bedeutung hat.

Die Studie „Suchmaschinen-Marketing in Direktbanken“ vermittelt zunächst Grundlagenwissen zum Thema. Begriffsdefinitionen und Wettbewerbsverhältnisse im Suchmaschinenmarkt sind ebenso Inhalt wie Erläuterungen zur Bedeutung der Thematik z. B. durch den so genannten „ROPO-Effekt“.

Es werden die Organic und die Paid Listings von zehn ausgewählten deutschsprachigen Direktbanken mittels dafür ausgewählter Suchszenarien evaluiert. Die Suchergebnisse werden dabei nach den drei Suchtypen informationsorientiert, transaktional sowie navigational unterschieden.

Die Ergebnisse der Platzierung von Suchbegriffen sowohl in den Organic als auch in den Paid Listings machen dabei deutlich, dass auf diesen Sachverhalt bislang nur wenig geachtet wird.

Weiterer Inhalt der Studie ist die Ausgestaltung von Titel, Snippet, Anzeigentext und URL. Eine Reihe von Direktbanken kann sich hier auszeichnen, andere weisen jedoch auch Mängel auf oder erfül-len die gestellten Anforderungen nicht. So wird z. B. die Anforderung an eine Verwendung von Promotionsreizwörtern oder die Wiederholung des Suchbegriffes oft nicht umgesetzt.

Schließlich ist – wie auch immer der potenzielle Kunde durch Online-Marketing-Aktivitäten auf die Seiten einer Bank oder Sparkasse gelangt – wichtig, dass er dort optimal „empfangen“ wird. Dies geschieht entweder durch eine ansprechend gestaltete Landing Page, eine vertrieblich optimierte Einzelproduktseite oder eine übersichtliche und strukturierte Produktübersichtsseite. Auch diese Anforderungen werden in der Studie beschrieben, bewertet und mit ausgewählten Sreenshots der Best Practices visualisiert.

Informationen zur Studie:

Suchmaschinen-Marketing in Direktbanken
Grundlagen, Erfolgsfaktoren und Status quo
Katharina Berger, Anja Peters, Katharina Seitz
Dezember 2010
91Seiten, 77 Abbildungen und Tabellen
ISBN: 978-3-940416-29-2

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